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Stromkostenrechner 2026

Stromkostenrechner – Stromkosten pro Gerät, Monat und Jahr berechnen

Ein Stromkostenrechner ermittelt aus Leistung, Laufzeit und Arbeitspreis den Stromverbrauch in Kilowattstunden und die Energiekosten pro Tag, Woche, Monat und Jahr. Berechnen Sie einzelne Elektrogeräte, vergleichen Sie die größten Stromfresser miteinander und senken Sie Ihre Stromkosten mit Zahlen statt Schätzungen.

  • Berechnung im Browser
  • Keine Datenspeicherung
  • Kostenfrei & werbefrei

Verbrauchsdaten

Schritt 1 – Werte eintragen

Vorlage wählen oder eigene Werte eintragen – jede Änderung setzt die Vorlage auf „Eigene Angaben“.

Steht auf dem Typenschild oder im Energielabel des Gerätes.

30 Minuten entsprechen 0,5 Stunden. Maximal 24 Stunden.

An wie vielen Tagen pro Woche läuft das Gerät überhaupt?

Voreingestellt ist der durchschnittliche Haushaltsstrompreis in Deutschland (Stand 2026). Ihren persönlichen Arbeitspreis finden Sie auf der letzten Stromrechnung.

Rechenweg ansehen

Ergebnis

Schritt 2 – live berechnet

Stromkosten pro Jahr

74,46 €

entspricht 219,00 kWh und rund 79,5 kg CO₂ im Jahr

pro Tag

0,20 €

0,60 kWh

pro Woche

1,43 €

4,20 kWh

pro Monat

6,21 €

18,25 kWh

pro Jahr

74,46 €

219,00 kWh

Einordnung

Ein Haushalt mit zwei Personen verbraucht rund 2.500 kWh pro Jahr.

Anteil am Jahresverbrauch (2.500 kWh) 8,8 %

Ausgewiesen werden die verbrauchsabhängigen Kosten eines einzelnen Gerätes. Der monatliche Grundpreis Ihres Liefervertrags ist nicht enthalten. CO₂ auf Basis von 363 g je kWh (deutscher Strommix).

52,14
Wochen pro Jahr im Modell
22
Gerätevorlagen
363 g
CO₂ je kWh Strommix
Grundlagen

Was ist ein Stromkostenrechner?

Ein Stromkostenrechner ist ein Online-Rechner, der aus der Leistung eines Gerätes, seiner Laufzeit und Ihrem Arbeitspreis den Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) und die daraus entstehenden Energiekosten pro Tag, pro Woche, pro Monat und über das ganze Jahr ermittelt. Mit einem Stromkostenrechner vergleichen Sie mehrere Elektrogeräte miteinander und erkennen, welcher Posten Ihre Stromrechnung tatsächlich bestimmt.

Ein Stromkostenrechner besteht aus 4 Bauteilen: der Eingabemaske für Leistung und Betriebszeit, dem Verbrauchsfeld für den Arbeitspreis je Kilowattstunde, dem Berechnungsalgorithmus mit der Formelkette und der Ergebnisliste für die vier Zeiträume. Auf dieser Seite kommt ein Ablaufdiagramm dazu, das jeden Rechenschritt mit Ihren eigenen Zahlen sichtbar macht.

Den Stromverbrauch geben Sie auf 3 Wegen an. Welcher Weg passt, hängt vom Gerätetyp ab.

Watt

Für Geräte mit gleichmäßigem Verbrauch. Die Leistungsangabe steht auf dem Typenschild.

Beispiele: Fernseher, Staubsauger, LED-Lampe, Router, Haartrockner

Direkt in das Feld „Leistung in Watt“ eintragen.

Kilowattstunden (kWh) pro Gebrauch

Für Geräte mit schwankendem Verbrauch, deren Leistung nur beim Aufheizen abgerufen wird.

Beispiele: Waschmaschine, Geschirrspüler, Backofen, Wäschetrockner

Watt = kWh je Gang × 1.000 ÷ Laufzeit in Stunden

Kilowattstunden (kWh) pro Jahr

Für Geräte, die den Jahresverbrauch auf dem EU-Energielabel ausweisen.

Beispiele: Kühlschrank, Gefriertruhe, Weinkühlschrank

Watt = kWh je Jahr × 1.000 ÷ 8.760 Stunden

Dieser Stromrechner arbeitet mit Watt. Kilowattstunden je Gebrauch und Kilowattstunden je Jahr rechnen Sie mit den beiden Formeln in den Karten um und tragen das Ergebnis in das Wattfeld ein. Wie Sie die Jahresangabe vom Energielabel richtig einordnen, zeigt der Beitrag Kühlschrank: Stromverbrauch berechnen.

In drei Schritten

Stromkosten berechnen – So geht's

Drei Angaben genügen. Aus ihnen leitet der Rechner den Stromverbrauch in Kilowattstunden und die Energiekosten für Tag, Woche, Monat und Jahr ab.

  1. Schritt 1: Gerät auswählen oder Verbrauch eingeben (Watt/kWh)

    Wählen Sie eine der 22 Gerätevorlagen oder tragen Sie die Leistungsaufnahme in Watt selbst ein. Sie steht auf dem Typenschild, im EU-Energielabel oder in der Bedienungsanleitung. Kilowattstunden je Gebrauch oder je Jahr rechnen Sie mit zwei kurzen Formeln in Watt um.

  2. Schritt 2: Nutzungsdauer angeben

    Tragen Sie ein, wie viele Stunden das Gerät pro Tag läuft und an wie vielen Tagen pro Woche es überhaupt in Betrieb ist. Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr an sieben Tagen, der Wäschetrockner nur eine Stunde an zwei Tagen.

  3. Schritt 3: Strompreis eingeben (oder Durchschnittswert nutzen)

    Ergänzen Sie den Arbeitspreis je Kilowattstunde aus Ihrem Liefervertrag. Voreingestellt ist der durchschnittliche Haushaltsstrompreis in Deutschland, damit Sie ohne Stromrechnung sofort ein realistisches Ergebnis sehen.

Rechenweg

Die Stromkosten-Formel erklärt

Die Formel hinter dem Rechner lautet: Kilowattstunden mal Strompreis ergibt die Kosten. Das interaktive Ablaufdiagramm zeigt jeden Zwischenschritt mit Ihren eigenen Zahlen.

Die praktische Formel für Elektrogeräte lautet: Leistung in Watt × Betriebsstunden ÷ 1.000 × Arbeitspreis = Stromkosten. Die Division durch 1.000 wechselt von Watt zu Kilowatt, die Multiplikation mit dem Arbeitspreis wechselt von Kilowattstunden zu Euro.

  1. Schritt 1

    Leistung

    Watt vom Typenschild

    z. B. 20 W

  2. Schritt 2

    Tagesverbrauch

    Watt × Stunden ÷ 1.000

    0,48 kWh

  3. Schritt 3

    Jahresverbrauch

    × Tage × 52,142857

    175,20 kWh

  4. Schritt 4

    Kosten

    × 0,34 € je kWh

    59,57 €

Stromkosten berechnen für ein Jahr bedeutet, den Tagesverbrauch mit den Betriebstagen pro Woche zu multiplizieren und das Ergebnis mit 52,142857 Wochen hochzurechnen. Ein Jahr hat 365 Tage, also 365 ÷ 7 Wochen. Bei glatten 52 Wochen fällt der Jahresverbrauch um rund 0,3 Prozent zu niedrig aus.

Zwei durchgerechnete Beispiele mit Verbrauch und Kosten für Tag, Woche, Monat und Jahr bei 0,34 Euro je Kilowattstunde.
Gerät pro Tag pro Woche pro Monat pro Jahr
Kühlschrank 20 W · 24 h · 7 Tage 0,48 kWh 3,36 kWh 14,60 kWh 175,20 kWh
Kosten 0,16 € 1,14 € 4,96 € 59,57 €
Wäschetrockner 2.500 W · 1 h · 2 Tage 2,50 kWh 5,00 kWh 21,73 kWh 260,71 kWh
Kosten 0,85 € 1,70 € 7,39 € 88,64 €

Gerechnet mit 0,34 € je kWh. Der Vergleich zeigt: Der Kühlschrank läuft 8.760 Stunden im Jahr und kostet trotzdem weniger als der Wäschetrockner, der nur 104 Stunden läuft.

Zusammensetzung des Arbeitspreises von 0,34 € je kWh
  • Beschaffung und Vertrieb · 40 % (13,6 ct je kWh)
  • Netzentgelte · 25 % (8,5 ct je kWh)
  • Steuern, Abgaben und Umlagen · 19 % (6,5 ct je kWh)
  • Umsatzsteuer · 16 % (5,4 ct je kWh)

Anteile gerundet. Netzentgelte unterscheiden sich je nach Netzgebiet. Die Umsatzsteuer beträgt 19 Prozent auf den Nettopreis, was 16 Prozent des Bruttopreises entspricht. Nur der Arbeitspreis geht in die Gerätekosten ein, der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an.

Das folgende Ablaufdiagramm arbeitet mit exakt denselben Werten wie der Rechner. Ändern Sie oben eine Eingabe, wandert sie hier live durch alle Rechenschritte bis zum Endergebnis.

  1. 01 · Eingaben

    Leistung
    1.200 W
    Stunden pro Tag
    0,5 h
    Tage pro Woche
    7
    Arbeitspreis
    0,34 €/kWh
  2. 02 · Verbrauch berechnen

    • 1.200 W × 0,5 h ÷ 1.000 0,60 kWh pro Tag
    • × 7 Tage 4,20 kWh pro Woche
    • × 52,14 Wochen 219,00 kWh pro Jahr
    • ÷ 12 Monate 18,25 kWh pro Monat
  3. 03 · × Arbeitspreis

    0,34 €

    je Kilowattstunde

  4. 04 · Ergebnis

    Kosten pro Tag
    0,20 €
    Kosten pro Woche
    1,43 €
    Kosten pro Jahr
    74,46 €
    Kosten pro Monat
    6,21 €
Gerätevergleich

Stromkosten typischer Haushaltsgeräte

Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher, Elektroherd und Wäschetrockner mit realistischen Laufzeiten, berechnet mit Ihrem aktuell eingestellten Arbeitspreis. Ändern Sie den Preis im Rechner, aktualisiert sich diese Tabelle sofort.

Jahresverbrauch und Jahreskosten typischer Haushaltsgeräte, berechnet mit dem im Rechner eingestellten Arbeitspreis.
Gerät Annahme kWh / Jahr Kosten / Jahr Vergleich
E-Auto (Wallbox) 3.700 W · 3 h · 2 Tage 1.158 393,57 €
Heizungspumpe 45 W · 24 h · 7 Tage 394 134,03 €
Geschirrspüler 900 W · 1,5 h · 5 Tage 352 119,67 €
Gaming-PC 350 W · 3 h · 5 Tage 274 93,08 €
Wäschetrockner 2.500 W · 1 h · 2 Tage 261 88,64 €
Backofen 2.500 W · 0,5 h · 4 Tage 261 88,64 €
Elektroherd 1.500 W · 0,45 h · 7 Tage 246 83,77 €
Gefriertruhe 28 W · 24 h · 7 Tage 245 83,40 €
Waschmaschine 1.000 W · 1,5 h · 3 Tage 235 79,78 €
Kühlschrank 20 W · 24 h · 7 Tage 175 59,57 €
Fernseher (55") 100 W · 4 h · 7 Tage 146 49,64 €
Standby-Geräte 15 W · 24 h · 7 Tage 131 44,68 €
Summe aller gelisteten Geräte 3.878 1.318,46 €

Richtwerte für einen Zwei-Personen-Haushalt. Abweichungen ergeben sich durch Gerätealter, Energieeffizienzklasse und Nutzungsverhalten.

Arbeitspreis: 0,34 € / kWh

Der Heizlüfter wäre der teuerste Posten einer solchen Liste, obwohl er nur zwei Stunden am Tag läuft: 2.000 Watt elektrische Leistung erzeugen genau 2.000 Watt Wärme. Eine Wärmepumpe erzeugt aus derselben Kilowattstunde das Drei- bis Vierfache und liegt bei den laufenden Kosten deutlich darunter.

Standby-Verluste stehen als eigene Zeile in der Tabelle und summieren sich auf 45 bis 120 Euro im Jahr. Fernseher, Konsole, Receiver, Netzteile und Kaffeevollautomat ziehen zusammen 15 bis 40 Watt rund um die Uhr. Ein Gaming-PC im Dauerleerlauf kostet bei 100 Watt rund 99 Euro im Jahr, ohne dass gespielt wird.

Einordnung

Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch?

Vergleichen Sie Ihren Jahresverbrauch mit den Richtwerten für Ihre Haushaltsgröße. Liegt Ihr Wert mehr als 20 Prozent darüber, lohnt die Suche nach Stromfressern.

Ein 2-Personen-Haushalt in einer Wohnung verbraucht rund 2.000 Kilowattstunden pro Jahr und zahlt damit etwa 680,00 € im Jahr oder 56,67 € pro Monat. Die folgenden Richtwerte gelten ohne elektrische Warmwasserbereitung.

Richtwerte für den Jahresverbrauch und die Stromkosten nach Haushaltsgröße.
Haushalt kWh / Jahr € / Monat € / Jahr Vergleich
1 Person, Wohnung 1.300 36,83 € 442,00 €
2 Personen, Wohnung 2.000 56,67 € 680,00 €
3 Personen, Wohnung 2.700 76,50 € 918,00 €
4 Personen, Wohnung 3.200 90,67 € 1.088,00 €
4 Personen, Haus 4.000 113,33 € 1.360,00 €

Liegt Ihr Jahresverbrauch mehr als 20 Prozent über dem Richtwert, lohnt die Suche nach Stromfressern. Prüfen Sie zuerst die Dauerläufer: Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungspumpe, Aquarium und die Standby-Gruppe an Fernseher und Router. Diese fünf Posten erklären erfahrungsgemäß den größten Teil einer auffällig hohen Rechnung.

Elektrische Warmwasserbereitung erhöht die Richtwerte um 500 bis 1.000 Kilowattstunden je Person. Ein Nachtspeicherofen verschiebt den Verbrauch in eine andere Größenordnung: 2.000 bis 5.000 Kilowattstunden pro Jahr allein für die Heizung. Eine Wärmepumpe liegt je nach Gebäude und Jahresarbeitszahl zwischen 3.000 und 9.000 Kilowattstunden.

Stromkosten pro Quadratmeter taugen nicht als Maßstab. Der Verbrauch hängt an der Zahl der Personen und an den Geräten, nicht an der Wohnfläche. Zwei Personen auf 120 Quadratmetern verbrauchen weniger als vier Personen auf 80 Quadratmetern. Welche Geräte im Haushalt am meisten kosten und wo sich Sparmaßnahmen lohnen, zeigen die Ratgeber zu einzelnen Haushaltsgeräten.

Vorteile

Warum unseren Stromkostenrechner wählen?

Vier Punkte unterscheiden diesen Stromrechner von Tarifrechnern, die vor allem Verträge vermitteln wollen.

Kostenlos & ohne Anmeldung

Der Rechner ist kostenfrei, werbefrei und verlangt weder Konto noch E-Mail-Adresse. Auch die Postleitzahl bleibt außen vor: Sie berechnen Gerätekosten, keinen Stromtarif. Die Angabe der PLZ im Stromrechner ist für alle wichtig, die den Anbieter wechseln wollen – für die Frage, was ein Gerät kostet, genügt Ihr Arbeitspreis.

Für Einzelgeräte und ganzen Haushalt geeignet

Rechnen Sie ein einzelnes Elektrogerät durch oder addieren Sie mehrere Geräte zum Verbrauchsprofil Ihres Haushalts. Die Gerätetabelle zeigt zusätzlich die Summe aller gelisteten Geräte und ordnet jedes Ergebnis in den Jahresverbrauch eines Zwei-Personen-Haushalts ein.

Sofortiges Ergebnis, keine Registrierung

Jede Eingabe wird in Echtzeit berechnet – ohne Klick auf einen Absenden-Button und ohne Seitenwechsel. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden weder übertragen noch gespeichert.

Watt- und kWh-Eingabe möglich

Geräte mit gleichmäßigem Verbrauch geben Sie in Watt an. Kilowattstunden je Gebrauch und den Jahreswert vom EU-Energielabel rechnen Sie mit den angegebenen Formeln um – so lassen sich alle drei Angabearten in einem Rechner vergleichen.

Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen

Die fünf Fragen, die uns am häufigsten zum Stromkostenrechner erreichen – kurz und mit konkreten Zahlen beantwortet.

Was kostet 1 kWh Strom aktuell?

Eine Kilowattstunde Strom kostet Haushalte in Deutschland aktuell rund 0,34 Euro brutto. Der Wert ist ein Durchschnitt: In der Grundversorgung zahlen Bestandskunden häufig 0,38 bis 0,45 Euro je kWh, günstige Neukundentarife liegen bei 0,26 bis 0,30 Euro. Maßgeblich für Ihre Rechnung ist der Arbeitspreis aus dem eigenen Liefervertrag. Sie finden ihn auf der Jahresabrechnung oder im Kundenportal Ihres Energieversorgers und tragen ihn als Eurobetrag in den Rechner ein – 34,2 ct/kWh entsprechen 0,342 Euro.

  • Grundversorgung: 0,38 bis 0,45 € je kWh
  • Durchschnitt aller Haushalte: rund 0,34 € je kWh
  • Günstige Neukundentarife: 0,26 bis 0,30 € je kWh

Was ist der Unterschied zwischen Grundpreis und Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis wird je verbrauchter Kilowattstunde berechnet und steigt mit dem Verbrauch, der Grundpreis fällt monatlich unabhängig vom Verbrauch an. In den Stromkostenrechner gehört ausschließlich der Arbeitspreis, weil der Grundpreis jeden Gerätevergleich verzerren würde: Ein sparsamer Kühlschrank bekäme denselben Sockelbetrag aufgeschlagen wie ein alter Wäschetrockner. Der Grundpreis liegt typisch bei 8 bis 15 Euro im Monat, also 96 bis 180 Euro im Jahr, und kommt am Ende einmalig zur Jahresrechnung dazu.

  • Arbeitspreis: verbrauchsabhängig, je Kilowattstunde – gehört in den Rechner
  • Grundpreis: feste Monatspauschale für Messstellenbetrieb und Abrechnung
  • Vollständige Jahresrechnung: Verbrauch × Arbeitspreis + 12 × Grundpreis

Wie berechne ich Stromkosten für mehrere Geräte gleichzeitig?

Rechnen Sie jedes Gerät einzeln durch und addieren Sie die Jahreswerte zu einem Verbrauchsprofil. Der Stromkostenrechner arbeitet bewusst geräteweise, weil sich nur so erkennen lässt, welcher Posten die Rechnung bestimmt. Die Gerätetabelle auf dieser Seite nimmt Ihnen das Addieren für zwölf typische Geräte bereits ab und weist die Summe aller gelisteten Geräte aus. Für den ganzen Haushalt tragen Sie die vier bis fünf größten Verbraucher ein und rechnen für Kleingeräte pauschal 10 bis 15 Prozent auf.

  • Jedes Gerät einzeln rechnen und die Jahreswerte in Kilowattstunden addieren
  • Dauerläufer zuerst: Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungspumpe, Standby-Gruppe
  • Summe mit dem Richtwert für Ihre Haushaltsgröße vergleichen

Warum weicht meine echte Stromrechnung vom Rechner-Ergebnis ab?

Dafür gibt es 4 typische Gründe. Erstens fehlt im Rechner der monatliche Grundpreis, der 96 bis 180 Euro im Jahr ausmacht. Zweitens liefert eine geschätzte Wattzahl ein anderes Ergebnis als eine gemessene. Drittens laufen Geräte mit Thermostat wie Kühlschrank oder Wärmepumpe nicht dauerhaft unter Volllast, sondern takten zwischen 15 und 40 Prozent der Zeit. Viertens deckt sich der Abrechnungszeitraum Ihres Versorgers selten mit dem Kalenderjahr, und unterjährige Preisänderungen verschieben den Durchschnittspreis.

  • Grundpreis ist im Gerätevergleich nicht enthalten
  • Nennleistung statt durchschnittlicher Leistungsaufnahme eingetragen
  • Taktende Geräte laufen nur 15 bis 40 Prozent der Zeit
  • Abrechnungszeitraum und Preisänderungen weichen vom Kalenderjahr ab

Wie kann ich Stromkosten senken, ohne den Anbieter zu wechseln?

Setzen Sie bei den Dauerläufern an, nicht bei den Kraftprotzen. Ein Zwei-Personen-Haushalt spart mit den folgenden fünf Maßnahmen rund 460 Euro im Jahr, ohne den Stromtarif anzurühren. Der größte Hebel liegt bei der Beleuchtung und bei Zweitgeräten, die rund um die Uhr laufen. Prüfen Sie anschließend mit einem Energiekostenmessgerät für 15 bis 30 Euro, welches Gerät tatsächlich zieht – erst danach lohnen weitere Investitionen.

  • Halogenlampen gegen LED tauschen: rund 246 € im Jahr
  • Heizungspumpe gegen Hocheffizienzpumpe tauschen: rund 100 € im Jahr
  • Zweiten Kühlschrank im Keller abschaffen: rund 90 € im Jahr
  • Standby-Gruppe über eine schaltbare Steckdosenleiste trennen: rund 45 € im Jahr
  • Wäsche bei 30 statt 60 Grad waschen: rund 35 € im Jahr

Bereit zum Rechnen?

Tragen Sie Leistung, Laufzeit und Arbeitspreis ein und sehen Sie in Sekunden, was Ihr Gerät pro Tag, Woche, Monat und Jahr kostet.